
Am 1. April starten wir in die neue Saison. Dann ist wieder von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An Ostern natürlich auch am Montag.
Liebe Freundinnen und Freunde der Alten Scheune Satemin,
wir freuen uns auf das dritte Jahr im neuen Leben der Alten Scheune Satemin. Hier ein kleiner Ausblick auf unser Jahr 2026

Am 1. April starten wir in die dritte Saison. Es ist wieder von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Am 5. April feiern wir den 189. Geburtstag der Scheune. Im Jahr 1837 war an diesem Tag das Richtfest. Wir machen um 14 Uhr die erste Denkmalführung in diesem Jahr.

17. April, 19 Uhr
Ukraine – Berichte aus einem Land im Krieg
Zu Gast ist Oxana Matiychuk. Die Autorin aus der Stadt Czernowitz liest (in Deutsch) aus ihrem Ukrainischen Tagebuch das sie regelmäßig im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Seit 2022 baut sie damit eine Brücke aus der Ukraine nach Deutschland. Sie ist Germanistin an der Universität Czernowitz im Westen der Ukraine. Sie leitet das Kulturzentrum Gedankendach.
Eintritt: € 10,–
Moderation: Rebecca Harms.


24. April 2026, 19 Uhr
Ukraine – Berichte aus einem Land im Krieg
Jurij Durkot, Journalist, Filmemacher und literarischer Übersetzer, liest (in Deutsch) aus dem Tagebuch, mit dem er uns seit dem ersten Morgen des Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 über Welt online auf dem Laufenden hält. Er lebt und schreibt in Lemberg. Auch wenn seine Einträge oft nicht vom Krieg handeln, vermitteln sie viel über das Leben und Denken im Alltag des Krieges.
Eintritt: € 10,–
Moderation: Rebecca Harms
2. Mai 2026, 19 Uhr Konzert
Das Trio Hafennacht spielt Heimatmusik zum Wohlfühlen. Sie interpretieren alte maritime Lieder neu, erfinden eigene Stücke und sammeln musikalisches Strandgut. Musik vom Weggehen und vom Wiederkommen und der großen Sehnsucht dazwischen. Eintritt € 23,–
26. Juni 2026, 19 Uhr
Ukraine – Berichte aus einem Land im Krieg
Der Journalist Maksym Eristavi liest (in Deutsch) aus seinem Buch „Russischer Kolonialismus“. Es ist ein illustrierter Führer durch 48 russische Invasionen in benachbarte Länder, die alle in der jüngeren Geschichte stattfanden. Eristavi stammt aus Saporischschja. Er ist überzeugt, dass der russische Imperialismus an den Ukrainern scheitern wird.
Eintritt: € 10,–
Moderation: Rebecca Harms
Zur Wendlandpartie von Himmelfahrt bis Pfingsten wird Christoph Oechsle erstmals bei uns seinen Schmuck präsentieren. Birgit und Michael Jaffke von farbig+rostig werden wie schon im vergangenen Jahr dabei sein. Ihre Tiere und Objekte aus Schrott waren wirklich die Hingucker auf unserem Hof.
Drechsler Roland Früh richtet wieder seine Schauwerkstatt in unserem Neubau ein. Gerne zeigt er hier, wie seine Muskat- und Pfeffermühlen aus einem rohen Holzstück entstehen oder auch ein filigraner Holzstift.
Bei Neumond Mitte August (am 14.8.) macht Helmut Schnieder mit uns (bei Dunkelheit) eine Wanderung zur Milchstrasse. Er erklärt uns welche Sterne wir am Himmel sehen.
Im September werden wir zum vierten Mal Teil des bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“, organisiert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Wir verstehen die Scheune als einen Ort für Information und Austausch. Unsere Führungen durch das Gebäude finden regen Zuspruch. Und oft kommen Interessierte um uns nach Tipps für den Umbau oder die Umnutzung eines alten Hauses zu fragen. Wir geben unsere Erfahrungen gerne weiter!
Gleichzeitig sind wir Teil des regionalen Kulturfestival „Wagen&Winnen – Kunstperlen in Altmark und Wendland“
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Die Scheune ist ein lebendiges Denkmal. In unserer Ausstellung gibt es Schönes und Nützliches zu sehen und zu kaufen. Unser Cafeteria bietet Kaffee und Kuchen, kalte und warme Getränke und immer auch etwas Kräftiges gegen Hunger, im Moment sind das Stullen und warmer Wildleberkäse im Biobrötchen…
Unsere Ausstellerinnen und Aussteller:
Sybille Homann – Glas
Sigrid Tribijahn – Textildesign und Leder
objet vague – Terrazzo
Andreas Schoelzel – Fotografie
Roland Früh – Muskat- und Pfeffermühlen
Margarete Langer – Gewebtes für Küche und Tisch
Fabian Unikate – Handbedrucktes Leinen
Führungen durchs Denkmal
bieten wir bei Interesse gerne an
Ein Denkmal wird gerettet
Fotoausstellung am Bauzaun
über die denkmalgerechte
und energetische Sanierung der
Alten Scheune Satemin
dies sind einige unsere Ausstellungen in Fotos:
Fotografie aus Stadt und Land
Bilder auf Leinwand und im fahrradtaschentauglichen Format, Postkarten
ANDREAS SCHOELZEL
Schönes aus Leder
Taschen, Jacken und mehr
SIGRID TRIBIJAHN
Muskatmühlen und andere bezaubernde Stücke aus Holz
Muskat- und Pfeffermühlen, handgedrechselt
ROLAND FRÜH
Ab hier sehen Sie im Moment noch alte Fotos und Texte, aber das ändern wir (hoffentlich bald)…
Die Scheune…

Wer vom Rundling Gühlitz nach Satemin fährt und am Ortsschild nach rechts schaut, der sieht sie. Die alte Scheune. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts haben ihre damaligen Besitzer, die Familie Gefers, die Landwirtschaft aufgegeben. Und seither wartete sie. Und nahm Schaden. Es regnete durchs Dach, die Lehmgefache fielen raus, das Fundament bröckelte. Aber sie stand noch. Im Herbst 2020 haben wir uns entschlossen die Scheune zu kaufen, sie zu erhalten und ihr ein neues Leben zu ermöglichen. Wir haben mit tatkräftiger Hilfe von Nachbarn aufgeräumt. Der Zimmerer hat mit Notsicherungen Dach und Aussenwände stabilisiert.
1837 wurde die Durchfahrtscheune im Rundlingsdorf Satemin gerichtet, so steht es auf der Torinschrift. Im Mai 2024 haben wir die „Alte Scheune Satemin“ als Ort für Kunst, Handwerk und Kultur zur Wendlandpartie erstmals geöffnet. Seit Mitte Juni ist die Scheune an fünf Tagen in der Woche geöffnet.
Brigitte Fehrle und Andreas Schoelzel im Sommer 2024
In den letzten Jahren hat sich einiges getan. Sehen Sie mehr auf Instagram
- Das Denkmal
Am 5. April 1837 wurde die Scheune der Bauersleute Joachim Christoph Schulz und Anna Catharina Schulzen gerichtet. Wir wissen nicht, ob das groß gefeiert wurde. Aber der Bau in dieser Größe zur damaligen Zeit muss die Familie… Das Denkmal weiterlesen - Der Giebelschmuck
Der Giebelschmuck an den Niederdeutschen Hallenhäusern zeugt vom Stolz ihrer Besitzer. Hier wurde der bäuerliche Reichtum zelebriert, aber auch die Wertschätzung, die man den eigenen Gebäuden entgegenbrachte. Eine Scheune war normalerweise nicht sehr reich geschmückt. Anders die… Der Giebelschmuck weiterlesen - Das Konzept
Viele haben sich in den vergangenen Jahren für die Scheune interessiert. Viele sind um sie herumgeschlichen, waren fasziniert von dem alten Fachwerk, der Stimmung im Inneren die fast etwas Sakrales hat, wenn das Licht schräg durch die… Das Konzept weiterlesen